Der Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde e.V. -kurz RZV genannt- ist auf internationaler Ebene der älteste und mit weitem Abstand größte Zuchtverein für diese Hunderasse. Er ist integriert im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und der Weltorganisation der Kynologie, der FCI. Ferner ist er Mitglied der IHF. Dies ist die Internationale Hovawart-Föderation, deren Präsidentschaft traditionell vom RZV inne gehalten wird. Derzeit gibt es 5.400 Mitglieder im RZV, die über Deutschland verteilt in 7 Landesgruppen betreut werden.


Der RZV hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner Zucht im bestmöglichen Maße dazu beizutragen, dass der Hovawart ein Hund ist und bleibt, der durch Gesundheit, Wesenssicherheit, Schönheit aber auch hundesportliche Leistungsbereitschaft seinen Besitzern Freude bereitet.


Diese anspruchsvollen Zuchtziele können nur durch die strengen Zuchtbestimmungen erreicht werden, die schon seit vielen Jahren das Zuchtgeschehen im RZV regeln.


Ein herausragendes Beispiel ist die Bekämpfung der genetisch bedingten Hüftgelenksdysplasie (HD). Hier führte der RZV schon vor über 30 Jahren das Pflichtröntgen der Hüfte für alle Hunde ein, deren Besitzer eine Zuchtzulassung anstreben. Die ältesten HD-Ergebnisse reichen in das Jahr 1955 zurück. So konnte die Erkrankung im Laufe der Jahre auf ein verschwindend geringes Maß zurück gedrängt werden, weil dem RZV das umfangreichste Datenmaterial zur Verfügung steht, das es gibt. Mittlerweile gilt der RZV nicht nur rasseübergreifend sondern auch weltweit als Vorbild im Kampf gegen die Hüftgelenksdysplasie.


Da es ferner auch genetisch bedingte Augenerkrankungen beim Hund gibt, deren Anlage bereits in der Jugend diagnostiziert werden kann, verlangt der RZV auch hier seit einigen Jahren eine augenfachärztliche Untersuchung vor dem Zuchteinsatz seiner Hunde.


Seitdem dem Verein die EDV-Technik zur Verfügung steht, wird im RZV die gesamte Zuchtplanung durch ein Computer-Programm unterstützt, welches der Zuchtwertschätzung dient. Das heißt, die Zuchtwarte wie auch die einzelnen Züchter sind so in der Lage, durch das laufend eingepflegte Datenmaterial die geplanten Verpaarungen im Hinblick auf Chancen und Risiken besser einzuschätzen.

Aber auch Krankheiten, die erst in der jüngeren Vergangenheit in Erscheinung traten werden in der Vereinsdatenbank konsequent protokolliert. Der RZV hat die weltweit größte Datenbank über Hovawarte, die mit verlässlichen Abstammungsnachweisen bis ins das Jahr 1924 reicht und rund 75.000 Hunde beinhaltet.

Der RZV betreut aber keineswegs nur seine Züchter. Jedes Mitglied erhält für sich und seinen Hund Rat und Hilfestellung in allen Belangen eines Hundelebens, sei es Aufzucht, Haltung, Erziehung und vor allem auch die Ausbildung des Hovawarts.


Quelle : RZV Homepage


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